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  • FREITAG 18 SEPTEMBER 2026
  • 20:00
  • Auditorium Stravinski, Montreux
Top of Classic

Orchestre National de France & Daniil Trifonov

Um unsere 80. Ausgabe stilvoll zu beenden, ziehen Sie Ihre schönsten Kleider an! Daniil Trifonov, der absolute Star der klassischen Klaviermusik, tritt dem Orchestre National de France bei, einem 1934 gegründeten Spitzenensemble, das sich der Förderung der französischen Musik verschrieben hat. Unter der Leitung von Maestro Gianandrea Noseda werden zwei Meisterwerke des Repertoires aufgeführt, die bei unserem Publikum besonders beliebt sind: Brahms‘ Konzert Nr. 1 und Mussorgskis Bilder einer Ausstellung in der Orchestrierung von Ravel. Ein Galaabend, an dem Tradition, Eleganz und absolute Virtuosität aufeinander treffen.

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Künstler*innen

Gianandrea Noseda, Leitung

Programm

Johannes Brahms (1833–1897)
Klavierkonzert Nr. 1 in d-Moll, op. 15

Modest Mussorgski (1839–1881)
Orchestrierung von Maurice Ravel (1875–1937)
Bilder einer Ausstellung

Praktisch

Abendkasse und Akkreditierungen

1 Stunde vor Konzertbeginn

Dauer des Konzerts

Erster Teil: 45 Minuten
Pause: 30 Minuten
Zweiter Teil: 45 Minuten
Ende gegen 22:00 Uhr

Preis (CHF)

Kat. A 179.-
Kat. B 139.-
Kat. C 99.-
Kat. D 59.-
Golden Circle 400.-
Jugendliche/Studierende/Lernende 10.-

Dem Künstler folgen:

Orchestre National de France

Mit seinem reichen Erbe und der Dynamik seines künstlerischen Projekts trägt das Orchestre National de France zur internationalen Ausstrahlung der französischen Kultur bei – sowohl innerhalb Frankreichs, vom Auditorium von Radio France aus, dem Zentrum seiner Aktivitäten, als auch weltweit durch seine internationalen Tourneen. In dem Bestreben, dem Publikum nahe zu sein, unternimmt das Orchester eine «Grand Tour» durch ganz Frankreich und engagiert sich zudem intensiv in der musikalischen Bildungsarbeit.

Als Ensemble von Radio France ist das Orchestre National de France das erste permanente Sinfonieorchester, das in Frankreich gegründet wurde. Es entstand 1934 mit dem Ziel, dem sinfonischen Repertoire zu dienen und als Garant für die Exzellenz der Interpretation französischer Musik zu wirken. Diese Ambition sowie die Rundfunkübertragungen seiner Konzerte machten das Orchester rasch zu einem prestigeträchtigen Klangkörper. Nach dem Zweiten Weltkrieg bereicherten Dirigenten wie Manuel Rosenthal, André Cluytens und Jean Martinon diese Tradition, die später von seinen Musikdirektoren (Lorin Maazel, Charles Dutoit, Kurt Masur, Daniele Gatti, Emmanuel Krivine) ebenso geprägt wurde wie von renommierten Gastdirigenten wie Leonard Bernstein, Pierre Boulez, Bernard Haitink, Riccardo Muti oder Seiji Ozawa. Seit dem 1. September 2020 ist Cristian Măcelaru Musikdirektor des Orchestre National de France.

Als Orchester seiner Zeit hat das National zahlreiche Meisterwerke des 20. Jahrhunderts uraufgeführt, darunter Le Soleil des eaux von Boulez, Déserts von Varèse sowie die französische Erstaufführung der Turangalîla-Symphonie von Messiaen, ebenso wie die meisten bedeutenden Werke von Dutilleux.

Kürzlich trat das Orchestre National de France bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele Paris 2024 auf, die weltweit von rund 1,5 Milliarden Zuschauerinnen und Zuschauern verfolgt wurde.

Dem Künstler folgen:

Daniil Trifonov

Der mit einem Grammy Award ausgezeichnete Pianist Daniil Trifonov ist Solist, herausragender Interpret des Konzertrepertoires, Kammermusiker, gefragter Partner von Sängerinnen und Sängern sowie Komponist.

Seine Saison 2025–2026 umfasst unter anderem drei Konzerte in der Carnegie Hall; Projekte rund um Franz Schubert in den USA und in Europa mit dem deutschen Bariton Matthias Goerne; Konzerte mit Cristian Măcelaru und dem Orchestre National de France mit Camille Saint-Saëns’ Klavierkonzert Nr. 2 sowie Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur; Recitals in Europa und den Vereinigten Staaten; Johannes Brahms’ Klavierkonzert Nr. 2 mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst; sowie Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 mit Esa-Pekka Salonen und dem Chicago Symphony Orchestra.

Seine bei Deutsche Grammophon erschienene Diskografie wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem BBC Music Magazine Award für die Aufnahme des Jahres in der Kategorie Konzert, mehreren Grammy-Nominierungen sowie dem Grammy Award 2018 für das beste instrumentale Soloalbum. Zudem wurde er vom Gramophone Magazine und von Musical America zum Artist of the Year ernannt und vom französischen Staat zum Chevalier des Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

Zu seinen früheren Auszeichnungen zählen der dritte Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau, der erste Preis beim Arthur Rubinstein International Piano Master Competition in Tel Aviv sowie der erste Preis und der Grand Prix beim Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau. Er studierte bei Sergei Babayan am Cleveland Institute of Music.

Dem Künstler folgen:

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda gehört zu den weltweit gefragtesten Dirigenten und wird sowohl in Konzertsälen als auch in Opernhäusern gefeiert. Seit 2017 ist er Music Director des National Symphony Orchestra am John F. Kennedy Center for the Performing Arts. Zudem ist er Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra und Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Zu den wichtigen Meilensteinen seiner Tätigkeit in Zürich zählt die Aufführung zweier vollständiger Zyklen von Richard Wagners Ring des Nibelungen im Frühjahr 2024 in einer Neuproduktion von Andreas Homoki.

Im Laufe seiner Karriere hat Noseda nahezu alle großen Sinfonieorchester dirigiert und ist an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt aufgetreten. Zudem ist er ein regelmäßiger Gast bei den renommiertesten internationalen Festivals.

Für seinen herausragenden Beitrag zum künstlerischen Leben Italiens wurde er zum Commendatore des Ordine al Merito della Repubblica Italiana ernannt. 2015 wurde er von Musical America zum Conductor of the Year gewählt und 2016 bei den International Opera Awards ebenfalls als Conductor of the Year ausgezeichnet. Im Februar 2023 erhielt er bei den Oper! Awards die Auszeichnung als bester Dirigent für seine Wagner-Interpretationen. Im Dezember 2024 wurde er außerdem mit dem Ambrogino d’Oro, der höchsten Auszeichnung der Stadt Mailand, geehrt.